Hotelneubau, Eichstätt

Spitalstadt setzt auf Teilverdränger-Schneckenbohrtechnik

Mit im wahrsten Sinne des Wortes schwerem Gerät ist die Spezialfirma JACBO in Eichstätt angerückt: Auf dem rund 9000 Quadratmeter großen Areal, auf dem das künftige Hotel errichtet werden soll, hat am gestrigen Nachmittag die Pfahlgründung begonnen. Diesmal wird allerdings gebohrt und nicht gerammt. Für die Gründung der bisherigen Bauten in der Spitalstadt waren nämlich Rammpfähle in den Boden getrieben worden, was zum einen drei Monate gedauert hat und zum anderen auch zu Beschwerden von Nachbarn wegen des Lärms und der Erschütterung geführt hatte. Beim aktuellen Vorhaben soll es nun deutlich schneller gehen, und auch das Verfahren ist ein anderes. „Wir haben einen straffen Zeitplan“, erklärt Anna-Maria Meier vom örtlichen Bauunternehmen Martin Meier, das den Hotelneubau bekanntlich stemmt.

Konkret kommt eine sogenannte erschütterungsfreie und zeitsparende Teilverdränger-Schneckenbohrtechnik zum Einsatz. Beauftragt ist die Firma JACBO Pfahlgründungen GmbH mit Hauptsitz in Niedersachsen. Unübersehbar ist das riesige Bohrgerät, das am Montagnachmittag in Betrieb genommen wurde. Dieses treibt die Schneckenbohrer zwölf Meter in die Tiefe, die Löcher werden dann mit Beton aufgefüllt und mit Bewehrungskörben versehen. Rund 160 solcher Pfähle sind vorgesehen, wie Statiker Albert Schneider erläutert: „Der Aufwand ist wegen des schlechten Baugrunds in der Spitalstadt nötig“.

Die Eröffnung des Vier-Sterne-Hotels ist für das Frühjahr 2020 geplant Darüber hinaus soll es Wohnungen und Gewerbeflächen in dem Komplex geben. Fertigstellung: Herbst 2020.

Realplan, Nordenham

Spezialfirma setzt 181 Betonpfähle

Auf der Baustelle an der Müllerstraße geht es sichtbar voran. Die Firma JACBO aus Schüttorf (bei Nordhorn) hat mit den Gründungsarbeiten begonnen. Bis Freitag kommender Woche will JACBO insgesamt 181 Betonpfähle ins Erdreich einbringen. Auf diesen Pfählen soll später eine Wohnanlage mit 32 Wohnungen fußen.

Die Pfähle für die neue Wohnanlage sollen bis zu 22,8 Meter tief im Boden stecken. Bauleiter Johannes Kröner geht davon aus, dass seine Kollegen pro Tag bis zu 20 Pfähle setzen werden. „Wir fangen morgens um 7 Uhr an und hören nachmittags gegen 17 Uhr auf“, kündigt er an. Weil für die Arbeiten jede Menge Beton benötigt wird, wird alle halbe Stunde ein Betonmischer vorfahren, um für Nachschub zu sorgen. Wie schon oft berichtet, soll in dem Carré zwischen Müllerstraße, Peterstraße und Karlstraße eine Anlage aus vier miteinander verbundenen Wohntürmen entstehen. Bauherrin ist die Firma Realplan aus Vechta. Bei einem Pressetermin im März hatten Vertreter des Unternehmens eine Bauzeit von 18 Monaten genannt. Realplan hat für das Projekt eine Investition von 6,8 Millionen Euro kalkuliert.

HaWoGe, Halberstadt

Arbeiten am Fundament aus 322 Betonpfählen

Morgen kehrt wieder Ruhe ein auf der Großbaustelle an der Kühlinger Straße in Halberstadt. Bis Dienstag hatten die Mitarbeiter der Firma JACBO bereits 220 der benötig­ten 322 Bohrpfähle gesetzt, auf denen bald ein Neubau stehen soll.

Die Halberstädter Wohnungsgesellschaft (HaWoGe) lässt für die vor drei Jahren abgerissenen Plat­tenbauten neue Wohnhäuser errichten. Die „Linden­hofterrassen“ erhalten ein gut sieben Meter in die Tiefe ragendes Pfahlfundament, weil der Baugrund nicht op­timal und ein Bodenaustausch deutlich teurer ist. Auf dem Foto ist zu erkennen, wie die Bauleute ei­nen aus Bewehrungsstahl geflochtenen Korb in den ge­rade ins Bohrloch geflossenen Beton einrütteln.