Pfahltypen

Pfähle dienen zur Lastabtragung in tiefer liegende Bodenbereiche (Tiefgründung). Hinsichtlich des Herstellungsorts unterscheidet man zwischen Fertig-, Ort- und Mischpfählen. Entsprechend der Richtung der Belastungskomponente in Achsrichtung des Pfahls trennt man zwischen Druck- und Zugpfählen.

Reibungspfähle tragen die Lasten im Wesentlichen durch Mantelreibung am Pfahlumfang auf die tragfähigen Schichten ab. Spitzendruckpfählen übertragen die Lasten hauptsächlich durch Spitzendruck auf den Baugrund. Bohrpfähle können auch nach der Lage der tragfähigen Schicht unterschieden werden. Bei stehenden Pfählen werden die Bauwerkslasten durch die Pfähle auf tieferliegende, tragfähige Bodenschichten übertragen. Liegen diese jedoch zu tief, können schwebende Pfähle eingesetzt werden. Die bindigen Schichten werden bei zunehmender Tiefe allmählich fester. Daher kann man mit geringeren Setzungen als bei Flächengründungen rechnen. Ebenso verteilt sich die Bauwerkslast durch Mantelreibung am Pfahlschaft.

Druckpfähle
Bei Druckpfählen ist die resultierende Belastung zum Boden gerichtet. Druckpfähle tragen die Belastung in der Regel über Mantelreibung und Spitzendruck in den Boden ab.

Zugpfähle
Bei Zugpfählen ist die resultierende Belastung vom Boden weg gerichtet. Zugpfähle tragen die Belastung über Mantelreibung in den Boden ab.

Auftriebspfähle
Zugpfähle, die aufgrund ihrer starken Mantelreibung ein aufschwimmen wirksam verhindern.

Großbohrpfähle
Pfähle mit großem Durchmesser. Hierzu zählen alle Pfähle mit einem Durchmesser von mehr als 60 cm.

Rohrbohrpfähle
Rohrbohrpfähle zählen ebenso wie Schneckenbohrpfähle zu den Teilverdrängungsbohrpfählen.

VSB-Pfähle
VSB-Pfähle (Verdrängungs-Schraub-Bohrpfahl) und SOB-Pfähle (Schnecken-Ortbeton-Pfahl) zählen ebenso wie der Schneckenbohrpfahl (JACBO-S) zu den Teilverdrängungs-Ort-Pfählen, da sie direkt auf der Baustelle hergestellt werden. Nach dem Abteufen der Bohrung durch die Endlosschnecke wird der Beton durch das zentral angeordnete Schneckenrohr (Seele) eingepresst. Die Schnecke wird gleichzeitig gezogen. Der Armierungskorb wird nachträglich eingepresst oder einfibriert.

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