Qualitäts- ...

JACBO-Bohrpfähle werden nach Norm hergestellt. Während der gesamten Herstellungsdauer wird die Qualität über digitale Messinstrumente aus der Kabine des Bohrgeräts aufgezeichnet. Der gesamte Produktionsprozess wird von der unabhängigen Abteilung JACBO-Qualitätssicherung überwacht und gemäß Norm dokumentiert.

Neben den nach Norm geforderten Dokumentationen übernimmt JACBO durch externe Dienstleister zusätzliche Pfahltests zur Qualitäts- und Gütesicherung. Diese Probebelastungen und Prüfungen werden in vier unterschiedlichen Verfahren abgefragt:

... und Gütesicherung

Integritätsprüfung
Über einen speziellen Hammer werden Impulse auf den Pfahl geleitet. Die dadurch erzeugte Druckwelle durchläuft den Pfahl, wird am Pfahlfuß reflektiert und anschließend am Pfahlkopf aufgezeichnet. Durch die Integritätsprüfung wird die Ermittlung von Pfahllänge und Querschnittsänderungen ermöglicht.

Dynamische Probebelastung (DLT)
Über ein Fallgewicht wird der Pfahl durch einen Stoß impulsartig belastet. Die resultierenden Wellenverläufe werden anschließend am Pfahlkopf mit einer Sonde gemessen und danach zusammen mit der gemessenen Pfahlsetzung ausgewertet.

Rapid Load Probebelastung (RLT)
Im Unterschied zur dynamischen Probebelastung wird bei dieser Testmethode der Impuls des Fallgewichts über einen längeren Zeitraum (ca. 100 m/s) auf den Pfahl abgegeben. Dadurch kann die Reaktion des Pfahls als die eines Einmassenschwingers betrachtet werden. Komplexe Analyseverfahren und Parameterannahmen wie bei den dynamischen Probebelastungen entfallen.

Statische Probebelastungen (SLT)
Letztlich ist auch eine langanhaltende Belastung mit den nachzuweisenden Widerstandskräften des Pfahles möglich. Die statische Probebelastung erfordert eine sehr hohe Prüflast, welche üblicherweise über Hydraulikpressen aufgebracht wird. Zur Ableitung dieser Lasten werden entsprechende Reaktionspfähle und Lastverteilungstraversen notwendig.