Wissenswertes – Pfahlbauten gibt es seit über 10.000 Jahren.
Pfahlbauten sind Ansiedlungen auf Pfählen an Flüssen, Seen, Sümpfen oder am Meer. An seichten Stellen rammte man Pfähle ein, die aus ganzen oder gespaltenen Stämmen bestanden.
Die Pfähle waren meist nicht stärker als 15 cm, die Länge betrug je nach Höhe des Wasserstandes meist zwischen 3 m und 5 m. Oft wurden am Fuß der Pfähle schwere Steine versenkt, die für mehr Stabilität gegen Wellenschlag sorgen sollten. Die Hütten selbst waren ebenfalls aus Pfahlwerk geschaffen, von außen mit einer Lehmschicht verkleidet und mit Stroh, Rinden und Reisig bedeckt. Die Größe solcher Siedlungen variierte stark. Sie können bis 60.000 m² bedecken. Siedlungen in Pfahlbauweise lassen sich bis in das Neolithikum (Jungsteinzeit, ca. 10.000–5.000 v. Chr.) zurückverfolgen.
Wissenswertes
Der Marterpfahl war ein bei einigen Indianerstämmen in Nordamerika verwendeter Pfahl, an den gefangene Feinde festgebunden wurden, die dann einer fast unerträglichen Tortur ausgesetzt wurden. ...mehr lesen
DIN-Normen 4014/EN 1536
Laut Beschluss der europäischen Kommission wurden die maßgebenden nationalen ...mehr lesen
DEKRA Zertifikat
Die JACBO Pfahlgründungen GmbH hat als erstes Unternehmen der Branche das SCC-Zertifikat erhalten. ... mehr lesen
– Aktualisiert am 14.03.2010 –


