Wissenswertes – Pfahlbauten gibt es seit über 10.000 Jahren.

Pfahlbauten sind Ansiedlungen auf Pfählen an Flüssen, Seen, Sümpfen oder am Meer. An seichten Stellen rammte man Pfähle ein, die aus ganzen oder gespaltenen Stämmen bestanden.

Ansiedlungen auf Pfählen an Flüssen

Die Pfähle waren meist nicht stärker als 15 cm, die Länge betrug je nach Höhe des Wasserstandes meist zwischen 3 m und 5 m. Oft wurden am Fuß der Pfähle schwere Steine versenkt, die für mehr Stabilität gegen Wellenschlag sorgen sollten. Die Hütten selbst waren ebenfalls aus Pfahlwerk geschaffen, von außen mit einer Lehmschicht verkleidet und mit Stroh, Rinden und Reisig bedeckt. Die Größe solcher Siedlungen variierte stark. Sie können bis 60.000 m² bedecken. Siedlungen in Pfahlbauweise lassen sich bis in das Neolithikum (Jungsteinzeit, ca. 10.000–5.000 v. Chr.) zurückverfolgen.

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– Aktualisiert am 03.09.2010 –